Dachneigung Photovoltaik: So viel Neigung braucht Ihr Dach wirklich

1. Warum die Dachneigung für Photovoltaik überhaupt eine Rolle spielt
2. Welche Dachneigung ist optimal für Photovoltaik in Deutschland?
3. Flache Dächer: Optimale Dachneigung für Photovoltaik nachträglich herstellen
4. Mit Stromspeicher den Eigenverbrauch auch bei ungünstiger Dachneigung maximieren
5. Ungünstige Dachneigung bei Photovoltaik – lohnt sie sich trotzdem?
6. Fazit: Dachneigung für Photovoltaik
7. FAQ: Optimale Dachneigung für Photovoltaik
Warum die Dachneigung für Photovoltaik überhaupt eine Rolle spielt
Solarmodule erzeugen dann am meisten Strom, wenn die Sonnenstrahlen möglichst senkrecht auf die Zellen treffen. Die Dachneigung bestimmt gemeinsam mit dem Sonnenstand, wie groß dieser Einstrahlungswinkel im Tages- und Jahresverlauf ist. Ist die Neigung zu flach oder zu steil im Vergleich zum idealen Winkel, verringert sich der Ertrag – ein Totalausfall entsteht dadurch aber nicht.
Allerdings sagt die Dachneigung allein noch wenig über den zu erwartenden Ertrag aus – erst im Zusammenspiel mit der Dachausrichtung ergibt sich das vollständige Bild. Ein Süddach mit 30 Grad Neigung erzielt zwar rechnerisch den höchsten Ertrag, ein Ost-West-Dach mit geringerer Neigung kann dafür einen gleichmäßigeren Tagesverlauf liefern und den Eigenverbrauch erhöhen. Welche Anlagenkonfiguration wirtschaftlich die beste Lösung ist, hängt neben Dachneigung und Ausrichtung auch von Ihrem Stromverbrauch ab. Wie stark sich Neigung und Ausrichtung tatsächlich auf den Jahresertrag auswirken, zeigt die folgende Übersicht:
Übrigens: Ob sich Ihr individuelles Dach für eine Photovoltaikanlage eignet, lässt sich pauschal nicht beantworten. Bei einer kostenlosen Vor-Ort-Beratung prüfen wir Neigung, Ausrichtung und weitere Faktoren Ihrer Immobilie und zeigen Ihnen, welcher Ertrag realistisch ist.







